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Tee und seine Sorten

Ob grüner oder schwarzer Tee - beide stammen von derselben Pflanze. Trotzdem sind sie nicht völlig identisch. Hier ein kurzer Überblick.

  • Tee und seine Sorten Küchentips

© Foto von highnesser - Pixabay.com

Tee und seine Sorten Rezept

Die verschiedenen Teesorten

  • Grüner Tee ist am frischesten und am wenigsten behandelt. Seine Blätter sind nicht fermentiert und sein Geschmack ist leicht und mild. Der grüne Tee ist anregender als der schwarze, denn das in seinen Blättern enthaltene Teein wurde nicht durch den Verarbeitungsprozess zerstört.

    Er wird bevorzugt in Asien und einigen Teilen Nordafrikas getrunken.

  • Schwarzer Tee hat das kräftigste und vollmundigste Aroma. Hierbei handelt es sich um grünen Tee, der für etwa sechs Stunden fermentiert wurde. Diese Fermentierung färbt die grünen Blätter schwarz.

    Es verwandelt auch die Polyphenole des grünen Tees in andere Polyphenole, zum Beispiel Theaflavin und Thearubigen. Diese sind ebenfalls sehr wirkungsvolle Antioxidanzien.

  • Halbfermentierter Oolong-Tee ist eine Mischung aus grünem und schwarzem Tee. Er ist in Taiwan und einigen Teilen Chinas sehr beliebt und schmeckt etwas kräftiger als grüner Tee, aber immer noch mild.

Unsere Küchentips

Wenn Engländer etwas mehr lieben als ihre Gärten, dann ist das eine gute Tasse Tee. Hier sind ihre Geheimtipps für die perfekte Zubereitung.
  • Reinigen Sie die Teekanne gründlich mit Wasser, um sie von eventuellen Bitterstoffen, die beim letzten Aufbrühen entstanden sind, zu reinigen.

  • Schwenken Sie die Kanne vorher mit kochendem Wasser aus, damit der Tee später nicht zu schnell abkühlt.

  • Geben Sie den Tee in die Kanne. Ein Teelöffel voll entspricht etwa einer Tasse Tee.

  • Überbrühen Sie die Blätter mit kochendem Wasser und lassen Sie ihn abgedeckt für 3 - 8 Minuten ziehen.

  • Wenn Sie den Tee nicht sofort trinken, entfernen Sie die Blätter aus der Kanne oder gießen Sie den Tee durch ein Sieb, damit er nicht bitter wird.

So holen Sie das Beste aus Tee heraus

Mindestens drei Minuten ziehen lassen. Tee benötigt mindestens drei Minuten, um seine gesunden Inhaltsstoffe zu entfalten. Ein längeres Ziehen setzt zwar mehr Inhaltsstoffe frei, diese schmecken jedoch bei manchen Teesorten meist bitter.

Greifen Sie zu Teebeuteln. Teeliebhaber ziehen meist lose Teeblätter den viel praktischeren Beiteln vor. Dabei kann sich das Polyphenol aus den gemahlenen Blättern im Beutel viel besser im heissen Wasser entfalten.

Wählen Sie nach Geschmack. Grüner Tee ist zwar bisher gründlicher erforscht worden als schwarzer bis jetzt - was hauptsächlich daran liegt, dass die ersten Untersuchungen in China und Japan durchgeführt wurden, wo bevorzugt grüner Tee getrunken wird - doch beide Sorten haben dieselbe gesunde Wirkung.

Verzichten Sie auf Milch. Untersuchungen in Italien zeigten, dass Milch die antioxidative Wirkung des Tees hemmen könnte. Es wurde nachgewiesen, dass Milchproteine einige Wirkstoffe des Tees bindet und so deren Resoprtion verhindert. Doch diese Wirkstoffe könnten im Magen wieder freigesetzt werden, so dass noch nicht vollständig bewiesen ist, ob sich Milch wirklich nachteilig auswirkt.

Bewahren Sie Tee nicht zu lange auf. Selbstgemachten Eistee sollte man innerhalb von wenigen Tagen verbrauchen. Trinken Sie nach dem Verzehr von Fleisch Tee. Da die Polyphenole des Tees karzinogene Stoffe bilden können, ist es sinnvoll, nach Gegrilltem oder Gebratenen eine Tasse Tee trinken.
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